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PPWR-Compliance-Software für den Verpackungseinkauf
Die EU-Verpackungsverordnung verpflichtet Sie, ab August 2026 strukturierte Daten zu jeder eingekauften Verpackung zu führen. PAXLY holt diese Daten von Ihren Lieferanten — automatisch.
PPWR-Compliance
247 Verpackungsartikel
Die PPWR (EU 2025/40) gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Staaten: ab dann brauchen Konformitätserklärung und technische Dokumentation je Verpackung eine belastbare Datenbasis — und die Daten kommen von Ihren Lieferanten. Für den Einkauf heißt das, Materialzusammensetzung, Rezyklatanteil und Recyclingnachweis pro Artikel strukturiert zu führen statt in Excel zu verstreuen.
Was Sie als Einkäufer jetzt tun müssen
Fünf konkrete Pflichten — und in jeder steckt eine Datenlücke zwischen Ihnen und Ihren Lieferanten, die Sie schließen müssen.
Materialzusammensetzung erfassen
Für jede Verpackung muss dokumentiert sein, woraus sie besteht — inklusive Rezyklatanteil. Die Daten kommen vom Lieferanten, müssen aber bei Ihnen hinterlegt sein.
Recyclingfähigkeit nachweisen
Ab 2030 müssen Verpackungen recyclingfähig sein (Stufen A–C) — die Recyclingfähigkeitsbewertung gehört aber schon ab August 2026 in die technische Dokumentation. Sie brauchen vom Lieferanten den Nachweis — pro Artikel.
Mindestrezyklatanteile einhalten
Kunststoffverpackungen müssen ab 2030 verpflichtende Anteile an recyceltem Kunststoff enthalten. Sie müssen jetzt prüfen, welche Ihrer Lieferanten das schon liefern können.
Mehrwegquoten erfüllen
Branchenspezifische Mehrwegquoten (z.B. Getränke, Transportverpackungen) treten gestaffelt in Kraft. Wer betroffen ist, muss seine Verpackungsstrategie umstellen.
Berichtspflichten erfüllen
Datenmeldungen ans Verpackungsregister werden umfangreicher. Wer Daten nicht zentral pflegt, riskiert Bußgelder und Lieferstopps in EU-Märkten.
PPWR-Software für Dokumentation und Reporting
Was eine PPWR-Softwarelösung leisten muss — und was PAXLY davon abdeckt. Einschließlich der beiden Punkte, die keine Software für Sie übernehmen kann.
Daten je Artikel strukturiert erfassen
Materialzusammensetzung, Gewichte und Rezyklatanteil werden je Verpackungsartikel als Feld geführt, nicht als PDF-Anhang. Lieferanten tragen sie im Rahmen der normalen Beschaffung ein.
Lieferantendaten einsammeln und nachhalten
Die Datenabfrage läuft über die Anfrage- und Angebotsstrecke: Wer bieten will, füllt die Felder aus. Offene Positionen bleiben je Lieferant sichtbar.
Änderungen versioniert nachweisen
Jede Änderung an einem Datenpunkt bleibt mit Stand erhalten. Damit lässt sich belegen, welche Angaben zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens galten — die Anforderung, an der eine reine Ablage scheitert.
Auf Behörden- oder Kundenanfrage kurzfristig vorlegen
Der Datenbestand ist je Artikel filter- und exportierbar, inklusive Lückenübersicht: welche Artikel vollständig sind und wo noch etwas fehlt.
Die Recyclingfähigkeit bewerten
Leistet keine Software seriös, solange die verbindlichen Kriterien fehlen — sie kommen erst per delegierte Rechtsakte der Kommission. PAXLY hält das Bewertungsergebnis samt Grundlage und Datum, führt die Bewertung aber nicht selbst durch.
Die Konformitätserklärung abgeben
Bleibt beim Inverkehrbringer. Eine Plattform kann die Datenbasis liefern und Lücken sichtbar machen; die Erklärung und die Verantwortung dafür lassen sich nicht delegieren.
Die vollständige Anforderungslage steht im Ratgeber: technische Dokumentation nach Anhang VII und Konformitätserklärung nach Anhang VIII.
Wie PAXLY die PPWR-Daten liefert
Statt Lieferanten manuell hinterherzulaufen, fließen die Daten strukturiert in die Plattform — pro Artikel, versioniert, audit-fähig.
Lieferanten-Daten zentral
Materialzusammensetzung, Rezyklatanteil und Recyclingnachweise pro Artikel — direkt vom Lieferanten in PAXLY hinterlegt, nicht in Excel-Listen verstreut.
Compliance-Status auf einen Blick
Sehen Sie pro Verpackungsartikel, ob er PPWR-konform ist — und wo Lieferanten noch Daten nachliefern müssen.
Reporting auf Knopfdruck
Nachweise für Audits, ESG-Reports oder behördliche Anfragen können Sie jederzeit als Bericht exportieren.
Audit-sichere Historie
Jede Änderung an Lieferantendaten ist versioniert. Sie können zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen, was wann gemeldet wurde.
Mit der Verordnung mitwachsend
Neue PPWR-Anforderungen werden in PAXLY laufend integriert — Sie müssen die Verordnungstexte nicht selbst tracken.
Häufige Fragen zur PPWR-Umsetzung im Einkauf
Was muss eine PPWR-Software leisten?
Vier Dinge, und zwar in dieser Reihenfolge: Erstens die geforderten Daten je Verpackungsartikel strukturiert führen — Materialzusammensetzung nach Komponenten, Gewichte, Rezyklatanteil, Nachweise zu beschränkten Stoffen. Zweitens diese Daten bei den Lieferanten einsammeln, denn dort liegen sie. Drittens jede Änderung versionieren, damit nachweisbar bleibt, welcher Stand zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens galt. Viertens den Bestand auf Anfrage kurzfristig exportierbar machen. Was eine Software dagegen nicht leisten kann: die Recyclingfähigkeitsbewertung selbst, solange die verbindlichen Kriterien der Kommission fehlen — und die Konformitätserklärung, die der Inverkehrbringer verantwortet.
Reicht Excel für die PPWR-Dokumentation?
Für ein kleines, stabiles Sortiment kann Excel ausreichen. Es scheitert an zwei Stellen: an der Versionierung und an der Lieferantenkommunikation. Die Dokumentation ist fünf bzw. zehn Jahre aufzubewahren und muss den Stand zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens belegen — eine überschriebene Zelle kennt nur den aktuellen Wert. Und der Aufwand liegt ohnehin nicht im Ausfüllen, sondern im Einsammeln: Wer Datenanfragen per E-Mail verschickt und Antworten manuell zusammenführt, verbringt die meiste Zeit mit Nachfassen. Der praktische Prüfstein ist nicht die Sortimentsgröße, sondern die Frage, ob Sie für zehn zufällige Artikel den damals gültigen Stand vorlegen könnten.
Welche Daten muss ich jetzt von meinen Lieferanten einholen?
Pro Verpackungsartikel: Materialzusammensetzung (inkl. Anteil recycelter Materialien), Recyclingfähigkeitsnachweis, ggf. verwendete Substanzen aus der Restriktionsliste, Gewichts- und Volumendaten für die Berichtspflicht. Diese Daten waren bisher oft "irgendwo beim Lieferanten" — ab August 2026 müssen sie strukturiert verfügbar sein.
Was passiert, wenn ich PPWR-Anforderungen nicht erfülle?
Die Sanktionen werden national festgelegt, sind aber EU-weit erheblich: Bußgelder, Lieferstopps für nicht-konforme Verpackungen, Marktrücknahmen. Hinzu kommt das Reputationsrisiko bei Auditierungen durch Großkunden — die werden zunehmend PPWR-Konformität ihrer Lieferkette voraussetzen.
Wie kann ich PPWR-Compliance nachweisen?
Durch eine lückenlose Dokumentation aller Verpackungsdaten und der Datenherkunft. Bei Audits oder behördlichen Anfragen müssen Sie zu jedem Artikel Material, Rezyklatanteil, Recyclingfähigkeit und Lieferantenbestätigung belegen können. Plattformen wie PAXLY bündeln diese Lieferantendaten zentral und versionieren sie — manuell in Excel ist das ab einer gewissen Sortimentsgröße kaum noch leistbar.
Was bedeutet PPWR konkret für mein Unternehmen?
Drei operative Auswirkungen: (1) Daten — Sie müssen für jede Verpackung Materialzusammensetzung, Rezyklatanteil und Recyclingfähigkeit strukturiert führen. (2) Lieferantengespräche — Sie brauchen vertragliche Auskunfts- und Datenpflichten von jedem Verpackungslieferanten. (3) Sortiment — wenn Verpackungen nicht recyclingfähig sind oder Mindestrezyklatanteile nicht erfüllen, müssen Sie sie bis 2030 ersetzen. Wer heute keine zentralen Lieferantendaten hat, hat im August 2026 ein Compliance-Problem.
Weitere Funktionen
Verpackungsausschreibungen
Strukturierte RFQs, vergleichbare Angebote, Excel-Chaos ablösen.
Verpackungspreise Index
Marktpreise pro Material, tagesaktuell, audit-fest.
Automatische Preispflege
Verträge mit Index-Klausel ohne Verhandlungsrunden.
Verpackungslieferanten managen
Konsolidieren, bewerten, Single-Source-Risiken erkennen.
Bereit für den nächsten Schritt?
Kein Verkaufsgespräch. Wir analysieren Ihre Situation und sagen Ihnen ehrlich, ob PAXLY für Sie Sinn macht.
Oder schreiben Sie uns: info@paxly.ai